Altersvorsorge leicht gemacht: Riester, Rürup, ETFs und Co. im Überblick

In jungen Jahren muss man sich um die Altersvorsorge kümmern. Aufgrund der Rentenlücke, die bei der gesetzlichen Rentenversicherung entstehen kann, solltest du auch eine private Altersvorsorge erwägen.

Dazu gibt es verschiedene Modelle: Von Riester über Rürup bis hin zu ETFs und der Betriebsrente ist vieles möglich. Alle gehen mit ganz individuellen Besonderheiten einher.

Welche das sind und wie du herausfindest, welche Art der privaten Altersvorsorge zu dir passt, erfährst du in diesem Artikel.

Altersvorsorge

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die meisten Menschen sind über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert, was jedoch im Alter zur sogenannten Rentenlücke führen kann.
  • Daher gibt es zusätzliche Formen der Altersvorsorge wie die Riester-Rente, die Rürup-Rente, die betriebliche Rente oder den ETF-Sparplan.
  • Bei jeder dieser Optionen gibt es spezielle Besonderheiten zu beachten, sodass nicht jede Altersvorsorge für jede Personengruppe passt.
  • Wichtig bei der Differenzierung sind immer die Ersparnis, die Versteuerung, die Flexibilität und der Hinterbliebenenschutz.
  • Wenn du deine individuelle Situation berücksichtigst, findest du das passende Produkt für eine umfassende Altersvorsorge.

Wie sind verschiedene Personengruppen abgesichert?

Die meisten Menschen sind über die gesetzliche Rentenversicherung versichert. Sie gilt als die sicherste Säule der Altersvorsorge. Dabei zahlen Versicherte einen Teil des Einkommens in die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ein.

Sie ist es, die sich um die Auszahlung der Renten im Alter kümmert. Einige Berufsgruppen beziehen ihre Rente vom sogenannten Berufsständischen Versorgungswerk, einer gängigen Alternative:

  • Architekten
  • Apothekern
  • Steuerberater
  • Juristen
  • Mediziner

Beamte, zu denen Lehrer, Berufssoldaten, Pfarrer, Polizisten und Abgeordnete sowie alle im öffentlichen Dienst zählen, erhalten Pensionen. Damit erhalten sie ihr Geld in der Rente direkt vom Staat.

Selbstständige sind ebenfalls eine Personengruppe, bei der es Besonderheiten bei der Rentenversicherung gibt. Sie sind absolut frei in der Wahl der Altersvorsorge. Nur bei besonders schutzbedürftigen Berufen wie Handwerkern, Künstlern, Erziehern, Hebammen und Publizisten gibt es Ausnahmen.

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Was ist die Rentenlücke bei der gesetzlichen Rentenversicherung?

Auch wenn die gesetzliche Rentenversicherung als die Rente schlechthin gilt, gibt es dabei ein großes Problem: die sogenannte Rentenlücke. Wer heute nur in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, wird als Rentner den aktuellen Lebensstandard nicht halten können.

Das liegt daran, dass die Rente viel niedriger ausfallen wird als das heutige Einkommen. Außerdem wird die Bevölkerung in Deutschland immer älter. Jedes Jahr verschiebt sich das Verhältnis zwischen arbeitenden Menschen und Personen im Ruhestand.

Deine Ausgaben werden nicht so stark sinken wie deine Einnahmen, wenn du in Rente gehst. Die Rentenlücke wird also immer größer.

Dabei handelt es sich um ein sehr individuelles Thema. Jeder wird im Alter mit einer etwas anderen Rentenlücke konfrontiert werden. Wichtig ist in jedem Fall, schon heute etwas dagegen zu unternehmen. Immerhin ist es deine Aufgabe, dich um die Rente zu kümmern, solange du noch jung bist.

Wie eine Studie der Prognos zeigt, sind auch regionale Unterschiede bei der Rentenlücke zu verzeichnen. Diese kann sogar zur Altersarmut führen. [1]

Ist die Inflation eine weitere Gefahr für die Rente?

Bis du in dem Alter bist, dir deine Rente auszahlen zu lassen, vergeht eine lange Zeit. Deshalb ist es auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Inflation eine Rolle spielt.

Im Zuge der Inflation steigen die Preise, sodass du dir für das gleiche Geld weniger leisten kannst. Daher wird sie auch Kaufkraftverlust genannt. Die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland liegt bei 1,8 %.

Was bedeutet das für deine Rente? Dein angespartes Vermögen wird in einigen Jahren deutlich weniger wert sein, was die Rentenlücke noch größer macht. Für eine Alterssicherung, die dir wirklich einen gewissen Lebensstandard bieten kann, ist also wesentlich mehr nötig, als die gesetzliche Rentenversicherung dir bieten kann.

Die Inflation wirkt sich übrigens nicht nur so aus, dass du im Alter mit deinem Geld weniger Kaufkraft hast. Sie verschärft die Altersvorsorgesituation auch dadurch, dass vielen Menschen heute weniger Geld zur Verfügung steht, um ein Vermögen für das Alter anzuhäufen. [2]

Das ist auch unter anderem ein Grund dafür, dass mehr und mehr Förderungen ins Leben gerufen werden, um die private Altersvorsorge attraktiver zu machen.

Zusätzliche Rentenversicherungen: Welche Modelle gibt es?

Machst du dir Sorgen über die Zukunft, wenn du an die Rentenlücke denkst? Dann solltest du dich mit Möglichkeiten befassen, wie du deine Rente aufstocken kannst. Die individuelle Vorsorge rückt immer weiter in den Fokus. Damit hast du im Alter mehr Geld zur Verfügung, was deine Lebensqualität hebt.

Nice to know: Alle Alternativen und Zusätze zur gesetzlichen Rente werden als private Altersvorsorge bezeichnet. Nur die betriebliche Altersvorsorge gehört in eine separate Kategorie.

In der Folge geht es um folgende Formen der Alterssicherung:

  • Riester-Rente
  • Rürup-Rente
  • ETF-Sparplan
  • betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Was ist die Riester-Rente?

Die Riester-Rente zeichnet sich vor allem durch den Vorteil aus, dass sie vom Staat gefördert wird. Sie lohnt sich für verschiedene Personengruppen:

  • Arbeitnehmer
  • pflichtversicherte Selbstständige
  • Auszubildende
  • Geringfügig Beschäftigte
  • Beamte und Empfänger von Amtsbezügen
  • Empfänger von Arbeitslosengeld

Wegen der staatlichen Förderung ist die Riester-Rente eine beliebte Form der privaten Altersvorsorge für Personen mit geringerem Einkommen. Riester-Sparer erhalten jedoch noch weitere Unterstützung.

Bonus für Berufseinsteiger

Wer noch keine 25 Jahre alt ist und in die Riester-Rente einzahlt, erhält einen besonderen Bonus. Junge Riester-Sparer können sich auf attraktive Zulagen sowie eine einmalige Zusatzzahlung freuen.

Steuerersparnis durch Riester-Rente

Auch beim Steuern sparen hilft die Riester-Rente. Die eingezahlten Beiträge sowie die staatlichen Zulagen kannst du ganz einfach in deiner Einkommensteuer unter „Sonderausgaben“ geltend machen. Diese Position findest du in der Anlage AV.

Anschließend erfolgt eine Prüfung durch das Finanzamt. Dadurch wird festgestellt, ob die Steuerersparnis über den Abzug als Sonderausgaben höher als die Zulage ist. Das nennt man auch Günstigerprüfung. Wenn der Sonderausgabenabzug lohnender ist, kommt es zu einer zusätzlichen Steuerersparnis.

Wie funktioniert die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente wird auch Basisrente genannt. Sie wurde 2005 als Alternative zur gesetzlichen Rente eingeführt. Sie gilt als Altersvorsorge für Menschen, die im Alter keine oder nur sehr geringe Leistungen aus der gesetzlichen Rente erwarten und damit im Ruhestand nicht ausreichend Geld zum Leben erhalten werden.

Die Rürup-Rente wurde vor allem für Selbstständige konzipiert, da diese Personengruppe eigenverantwortlich für das Alter vorsorgen muss. Das Konzept: Nach Eintritt des Rentenalters wird eine lebenslange Rente gezahlt.

Damit eignet sich die Rürup-Rente für Personen mit einem nicht allzu geringen Steuersatz. Etwa ab 35 % kommt die private Altersvorsorge infrage. Somit ist sie nicht nur für Selbstständige geeignet, sondern auch für Angestellte und Beamte.

Flexibilität genießen Rürup-Sparer in der Hinsicht, dass sie Beitragszahlungen monatlich oder jährlich entrichten und zusätzlich Sonderzahlungen leisten können. Nur bei der Auszahlung ist die Rürup-Rente nicht flexibel. Sie erfolgt stets monatlich, niemals aber in Form einer Einmalzahlung.

Hier ein Überblick über die Vor- und Nachteile der Rürup-Rente:

VorteileNachteile
Keine Bedingungen für den Abschluss der Rürup-RenteNachgelagerte Besteuerung, die jedoch meist geringer ausfällt als in der Erwerbsphase
Kein MindesteigenbeitragVerfall des angesparten Kapitals im Todesfall ohne zusätzlich abgeschlossenen Hinterbliebenenschutz
Flexible Rürup-RenteUnkündbarer Vertrag
Steuervorteile in der AnsparphaseAnrechnung auf die Witwenrente und Schmälerung dieser
Pfändungs- und Insolvenzschutz Meist kein Anbieterwechsel möglich

Wofür ist ein ETF-Sparplan gut?

ETF steht für Exchange Traded Fund. Es handelt sich um Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. Diese Fonds beinhalten Anteile von allen Unternehmen, die im jeweiligen Index gelistet sind. Es gibt somit verschiedene Möglichkeiten, in einen ETF-Sparplan zu investieren.

Beispielsweise lohnt sich die Anlage in einen großen Index wie den MSCI World Index. Darin ist eine Vielzahl an Unternehmen abgebildet. Damit ist auch das Risiko breit gestreut. So stellt ein ETF-Sparplan kein risikoreiches Investment an.

Wichtig bei dieser Form der privaten Altersvorsorge ist, dass sich eine kurzfristige Anlage nicht lohnt. Die Börse unterliegt starken Schwankungen. Damit sollte diese Form der Vorsorge mindestens 15 Jahre vor Renteneintritt begonnen werden.

In dieser Zeit können alle Schwankungen der Aktienmärkte ausgeglichen werden. Eine durchschnittliche Rendite ist damit möglich.

Flexibilität steht bei einem ETF-Sparplan an erster Stelle. Du legst den Betrag selbst fest, den du monatlich investieren möchtest. Außerdem kannst du die Höhe jederzeit anpassen oder Geld entnehmen, wenn dir danach ist.

Jährlich gibt es einen Steuerfreibetrag in Höhe von 1.000 Euro. Damit sind die Gewinne, welche mithilfe eines ETF-Sparplans erzielt werden können, in den ersten Jahren meist komplett steuerfrei. Im späteren Verlauf hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer teilweisen Steuerfreiheit zu rechnen.

Versteuern musst du jedoch das Geld, welches du aus dem ETF-Depot entnimmst. Ein Auszahlplan hilft dir dabei, einen Betrag festzulegen, den du im Ruhestand monatlich ausgezahlt bekommst.

Wie beginne ich eine Altersvorsorge mittels ETF-Sparplan?

Um mit der Altersvorsorge mittels ETF-Sparplan zu beginnen, benötigst du ein Depot. Viele Anbieter ermöglichen dir die Eröffnung eines kostenlosen Depots. Andere verlangen dafür Gebühren. Deshalb solltest du bei der Wahl eines ETF-Anbieters genau auf die Konditionen achten.

Die Einstiegshürden sind sehr niedrig. Du kannst inzwischen sogar online über dein Smartphone einen ETF-Sparplan einrichten. Einzahlungen ab 25 Euro sind möglich, um mit der Altersrente in Form von ETFs zu beginnen.

Wie viel Geld sollte ich in einen ETF-Sparplan investieren?

Wie viel Geld du in einen Sparplan mittels ETFs stecken solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • deine individuelle Rentenlücke
  • dein Haushaltsüberschuss, also der Betrag, den du monatlich zum Sparen übrig hast

Daher solltest du – ehe du in einen ETF-Sparplan investierst, deine Rentenlücke berechnen. Dadurch kannst du herausfinden, wie viel Geld du monatlich investieren solltest, um als Rentner genug Geld zum Leben zu erhalten.

Für Normalverdiener gilt hinsichtlich der Inflation und anderer Einflüsse: Wenn du rund 15 % deines Nettoeinkommens für deinen Ruhestand sparst, schaffst du eine ideale Grundlage für deinen Lebensunterhalt im Rentenalter.

Wenn das jedoch mehr ist, als du monatlich für die Altersversorgung zurücklegen kannst, solltest du einen Kompromiss erwägen. Starte mit einem geringen Betrag wie 100 Euro und passe die Rate mit jeder Gehaltserhöhung an.

Bei einem ETF-Sparplan ist das Wichtigste, einfach damit zu beginnen. Denn jedes Jahr, in dem dein ETF-Sparplan läuft, erhältst du mehr Geld für die Versorgung im Alter.

Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge – auch Betriebsrente genannt – ist eine weitere Form, eine zusätzliche Rente aufzubauen. Grob lässt sich die bAV in zwei verschiedene Vorsorge-Arten unterteilen:

  • Das Unternehmen, für das du arbeitest, zahlt für dich Beiträge in eine klassische Betriebsrente ein.
  • Du baust dir eine zusätzliche Rente mit Teilen deines Bruttoeinkommens (Entgeltumwandlung) auf, indem du eine geförderte betriebliche Altersvorsorge in Anspruch nimmst. Auch hier zahlt dein Arbeitgeber einen Teil in den Vertrag ein.

Ein großer Vorteil der betrieblichen Altersvorsorge besteht darin, dass sie mit Steuervorteilen und Ersparnissen bei Zahlungen der Sozialabgaben einhergeht. Tatsächlich haben Arbeitnehmer seit 2002 einen Rechtsanspruch auf diese Art der Rentenversicherung.

Welche Art der privaten Altersvorsorge passt zu mir?

Jeder Mensch hat ganz individuelle Bedürfnisse und einen eigenen Anspruch. Auch die Rentenlücke, die im Alter bei der gesetzlichen Rente entstehen kann, ist von Person zu Person unterschiedlich hoch. Deshalb gibt es auch verschiedene Arten der privaten Altersvorsorge.

Selbstständige und Beamte profitieren besonders von der Rürup-Rente. Wer Arbeitnehmer ist, ist besser mit einer betrieblichen Altersvorsorge sowie einer zusätzlichen Riester-Förderung beraten.

Da jedes Vorsorgeprodukt mit seinen individuellen Vor- und Nachteilen einhergeht, ist gut abzuwägen, welches zu deiner individuellen Situation am besten passt.

Rürup oder Riester: Worin liegen die konkreten Unterschiede?

Vor allem bei der Unterscheidung zwischen Rürup- und Riester-Rente gibt es immer wieder Missverständnisse. Auf den ersten Blick sehen die beiden Absicherungsmodelle sehr ähnlich aus.

  • Zielgruppe: Während sich die Rürup-Rente an Personen richtet, die nicht pflichtversichert sind, zielt die Riester-Rente vor allem auf Selbstständige und Freiberufliche ab.
  • Flexibilität: Riester-Verträge lassen sich äußerst flexibel gestalten – sowohl was die Freistellung von Beiträgen, die Kündigung als auch den Wechsel der Verträge betrifft. Die Rürup-Rente hingegen ist nur bei der Einzahlung flexibel. Bei der Auszahlung gibt es klare Regeln.
  • Auszahlung und Versteuerung: Die Riester-Rente wird ab dem persönlichen Rentenbeginn ausgezahlt. Dabei sind die Zahlungen zu 100 % mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Allerdings kannst du dir bis zu 30 % deines angesparten Kapitals als Sofortrente auszahlen. Die Rürup-Rente hingegen lässt sich nur als lebenslange monatliche Rente auszahlen und du kannst während der Ansparphase im Erwerbsleben nicht auf das Geld zugreifen.
  • Vererbbarkeit: Deine Riester-Rente kannst du vererben. Jedoch solltest du in dem Vertrag darauf achten, dass dein Kapital ausgezahlt wird, wenn du vor Rentenbeginn verstirbst. In der Rentenphase stoppt die Rentenzahlung, wenn du keinen Hinterbliebenenschutz vereinbart hast. Auch bei der Rürup-Rente solltest du eine entsprechende Absicherung vornehmen.

Die Unterschiede zwischen Rürup- und Riester-Rente kannst du auch in einem anderen Artikel detailliert nachlesen. Durch einen Versicherungsvergleich kannst du die Altersvorsorge finden, die individuell am besten zu dir passt.

Was sind die drei Säulen zur Sicherung der Altersvorsorge?

Eine stabile Altersvorsorge ist essenziell, um einen gewissen Lebensstandard im Alter sichern zu können. Aus diesem Grund gibt es das Modell der drei Säulen der Altersvorsorge. Dazu zählen:

  • Basisvorsorge
  • private Vorsorge
  • betriebliche Altersvorsorge

1. Säule: Rente oder Pension

Die erste Säule ist die Rente bzw. Pension. In der Regel ist das die gesetzliche Rentenversicherung. Bei Beamten ist es die Beamtenversorgung. Und auch berufsständische Versorgungswerke fallen in diese Kategorie.

Auch wenn die Rentenlücke ein wichtiges Thema ist, gilt die gesetzliche Rentenversicherung als die weitaus wichtigste Säule der Absicherung für das Alter. Für bestimmte Berufsgruppen und Selbstständige gibt es die bereits erwähnten Alternativen, die von ebenso großer Bedeutung sind.

2. Säule: Private Altersvorsorge

Private Altersvorsorge können Sie mithilfe einer Riester-Rente, einer Rürup-Rente oder einer privaten Lebens- bzw. Rentenversicherung betreiben. Und auch Geldanlagen wie Fondssparpläne helfen dabei, privat vorzusorgen.

Einige investieren auch in Immobilien oder Wertpapiere, um für das Alter vorzusorgen. Für diese Methoden ist allerdings etwas mehr Know-how nötig. Daher entscheiden sich viele für einfach verständliche Maßnahmen wie Rürup oder Riester.

3. Säule: Betriebliche Altersvorsorge

Es gibt verschiedene Formen der betrieblichen Altersvorsorge. Dazu zählen:

  • Direktzusage
  • Direktversicherung
  • Pensionsfonds
  • Pensionskasse
  • Unterstützungskasse

Wie finde ich die richtige Altersvorsorge?

Bei den vielen Optionen und Dingen, die man beachten sollte, kann es sehr schwierig erscheinen, die richtige Altersvorsorge zu finden. Verschaffe dir daher im ersten Schritt einen Überblick über deine aktuellen und zukünftigen Einnahmen.

Ermittle, wie viel Geld du später benötigen wirst und wie viel von deinem Einkommen du schon heute in die Altersvorsorge stecken könntest. Es ist das A und O, die Altersvorsorge richtig zu planen.

Informiere dich zudem gründlich über die verschiedenen Arten der privaten Altersvorsorge. Nur mit einer genauen Kenntnis über die Vorsorgeprodukte kannst du entscheiden, welches das Richtige für dich ist.

Zudem gilt es, auszuloten, welche Art von Betriebsrente du von deinem Arbeitgeber erhalten kannst. Das variiert von Firma zu Firma.

Fazit

Da die gesetzliche Rente im Alter zu einer Rentenlücke führen kann, setzt man hinsichtlich der Alterssicherung auf ein Drei-Säulen-Modell. Eine essenzielle Säule ist die private Altersvorsorge, zu der ETF-Sparplan, Riester- und Rürup-Rente gehören.

Wenn du dich mit den verschiedenen Vorsorgeprodukten beschäftigst und ihre jeweiligen Besonderheiten kennenlernst, kannst du dir einen guten Lebensstandard im Alter ermöglichen. Dabei solltest du dir bereits jetzt eingehende Gedanken über die Möglichkeiten für den Ruhestand machen.

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